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Übersicht

  • Funktion: PII/PHI-Scanning erkennt automatisch personenbezogene Daten (Personally Identifiable Information, PII) und geschützte Gesundheitsdaten (Protected Health Information, PHI) in Ihrer Codebasis. Es durchsucht Quellcode, Konfigurationsdateien und Dokumentation nach sensiblen Datenmustern wie Kreditkartennummern, Sozialversicherungsnummern, E-Mail-Adressen und medizinischen Daten, die Datenschutz- oder Compliance-Risiken verursachen können.
  • Zielgruppe: Die Funktion richtet sich an Sicherheitsteams, Compliance-Verantwortliche, Entwickler und Organisationen, die sensible personenbezogene Daten verarbeiten. Besonders relevant ist sie für das Gesundheitswesen, Finanzinstitute, E-Commerce-Plattformen und Unternehmen, die Vorschriften wie DSGVO, HIPAA, CCPA oder PCI DSS einhalten müssen.

Zentrale Funktionen und Vorteile

  • Umfassende Datenerkennung: Erkennt über 50 Arten sensibler Informationen, darunter:
    • Persönliche Identifikatoren (Sozialversicherungsnummer, Reisepassnummer, Führerscheinnummer)
    • Finanzdaten (Kreditkartennummern, Bankkontonummern, IBAN)
    • Kontaktinformationen (E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Adressen)
    • Medizinische Informationen (Patienten-IDs, Krankenaktennummern, Diagnosecodes)
    • Behördliche Identifikatoren (Steuer-IDs, nationale IDs, militärische IDs)
    • Biometrische Daten (Fingerabdrücke, Gesichtserkennungsdaten)
    • Zugangsdaten (Passwörter, API-Schlüssel, Tokens)
  • Unterstützung vieler Sprachen und Dateitypen: Scannt Code- und Textdateien in zahlreichen unterstützten Sprachen und Formaten.
  • False-Positive-Erkennung: Nach der PII-Erkennung analysiert Corgeas KI-gestütztes System die Ergebnisse, um Fehlalarme zu minimieren.

Zugriff

Voraussetzungen

  • Das Projekt enthält zu scannende Quellcodedateien
  • Sie verfügen über die erforderlichen Berechtigungen für Security-Scans
  • Sie haben Zugriff auf den Scan-Service

Verwendung

Zentrale Workflows

  1. Automatisierte Scans: Das System scannt neue Commits und Pull Requests automatisch
  2. Manuelle Scans: Starten Sie bei Bedarf Scans für bestimmte Dateien oder Verzeichnisse
  3. Batch-Verarbeitung: Scannen Sie die gesamte Codebasis für umfassende Datenschutzaudits
  4. Kontinuierliche Überwachung: Richten Sie geplante Scans ein, um neu hinzugefügte sensible Daten zu erkennen
  5. Issue-Tracking: Erstellen und verfolgen Sie automatisch Aufgaben zur Behebung erkannter Issues

Unterstützte Datentypen

Der PII/PHI-Scanner erkennt die folgenden Kategorien sensibler Informationen:
  • Persönliche Identifikatoren: Sozialversicherungsnummer, Reisepassnummern, Führerschein, nationale ID
  • Finanzinformationen: Kreditkartennummern, Bankkonten, Bankleitzahlen, IBAN
  • Kontaktdaten: E-Mail-Adressen, Telefonnummern, physische Adressen
  • Medizinische Daten: Patienten-IDs, medizinische Aktennummern, Diagnosecodes, Verschreibungsdaten
  • Behördliche Daten: Steuer-IDs, militärische IDs, Personalnummern von Behördenmitarbeitern
  • Authentifizierung: Passwörter, API-Schlüssel, Zugriffstoken, private Schlüssel
  • Biometrische Daten: Fingerabdrücke, Gesichtserkennungsdaten, Stimmprofile
  • Standortdaten: GPS-Koordinaten, Gerätekennungen

Beispiel für mehrere Projekte

Schweregradklassifizierung

  • Kritisch: Hochsensible Daten (Sozialversicherungsnummern, Kreditkartendaten, medizinische Akten), die im Produktionscode offengelegt sind
  • Hoch: Persönliche Kennungen oder finanzielle Daten in Entwicklungs-/Testumgebungen
  • Mittel: Kontakt- oder Standortdaten, die sich aggregieren lassen
  • Niedrig: Öffentliche Informationen oder ordnungsgemäß anonymisierte Daten

Beispiele

Beispiel 1: Kreditkartenerkennung

Beispiel 2: Umgang mit E-Mail-Adressen

Beispiel 3: Schutz medizinischer Daten

Weiterführende Ressourcen