Übersicht
- Funktion: Container-Image-Scanning erkennt bekannte Schwachstellen in den von Ihrem Projekt verwendeten Container-Images. Dazu gehören Schwachstellen in Paketen des Basisbetriebssystems, Systembibliotheken und Anwendungspaketen in den Image-Layern. Wenn Sie Images vor dem Deployment scannen, erkennen Sie Sicherheitsrisiken in containerisierten Anwendungen frühzeitig.
- Zielgruppe: Security-Teams, Entwickler und DevOps Engineers, die containerisierte Anwendungen bereitstellen und die aus Basis-Images übernommenen Schwachstellen nachvollziehen möchten.
So funktioniert es
Corgea erkennt automatisch die in Ihrem Projekt referenzierten Container-Images und gleicht jedes Image mit bekannten Schwachstellendatenbanken ab.1
Erkennung von Images
Corgea durchsucht Ihr Projekt nach
Dockerfile- und Docker-Compose-Dateien und extrahiert die darin enthaltenen Image-Referenzen:- Dockerfiles: Basis-Images, die mit
FROMdeklariert sind (zum BeispielFROM python:3.11-slim) - Docker Compose: Images, die für jeden Service unter
image:deklariert sind (zum Beispielimage: postgres:15)
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Image-Analyse
Jedes Image wird abgerufen und seine Layer werden analysiert, um ein Inventar der installierten Software zu erstellen. Dazu gehören Betriebssystem- und Distributionspakete (Debian, Ubuntu, Alpine und weitere) sowie im Image installierte Anwendungspakete.
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Abgleich von Schwachstellen
Die entdeckten Pakete werden gegen bekannte Schwachstellendatenbanken abgeglichen, und alle Übereinstimmungen werden zusammen mit Ihren anderen Scan-Ergebnissen gemeldet.
Unterstützte Registries
Corgea scannt Images, die in öffentlichen Registries gehostet werden:- Docker Hub
- GitHub Container Registry (GHCR)
- Google Container Registry (GCR)
- Quay.io
- Microsoft Container Registry (MCR)
- Amazon ECR Public
- GitLab Container Registry
Container-Image-Scanning wird automatisch aktiviert, sobald Corgea Docker-Dateien in Ihrem Projekt erkennt. Eine Konfiguration ist nicht erforderlich.
Einschränkungen
- Nur öffentliche Registries: Images in privaten Registries werden übersprungen.
- Maximale Image-Größe: Images über 1000 MB (1 GB) werden übersprungen.
- Es werden nur Images erkannt, die in
Dockerfile- oder Docker-Compose-Dateien referenziert sind.
Best Practices
- Spezifische Tags verwenden: Vermeiden Sie
latest-Tags; fixieren Sie genaue Versionen, damit Scans reproduzierbar sind. - Minimale Basis-Images bevorzugen: Verwenden Sie Slim-, Alpine- oder Distroless-Varianten, um die Angriffsfläche zu reduzieren.
- Regelmäßige Updates: Halten Sie Basis-Images auf dem neuesten Stand, um Sicherheitsupdates zu übernehmen.
- Multi-Stage-Builds: Minimieren Sie die Größe des finalen Images und die Anzahl der enthaltenen Pakete.
Verwandt
- Abhängigkeitsscanning (SCA) — scannen Sie die Third-Party-Abhängigkeiten Ihrer Anwendung
- Erkennung bösartiger Pakete — erkennen Sie bekannte bösartige oder kompromittierte Pakete
